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JEDERMANN zog Rankweil in Bann
 
Tolles Ambiente und viel Beifall für beeindruckendes Laienspiel am Liebfrauenberg
Das Leben und Sterben des „Ranklr Jedermann“ feierte am 20. August 2008 auf dem Liebfrauenberg seine Premiere. Jung und alt sowie Prominenz wie Diözesanbischof Elmar Fischer, Generalvikar Benno Elbs, Landesstatthalter Markus Wallner, Rankweils Bürgermeister Martin Summer wie auch zahlreiche Ranklrinnen und Ranklr lockte das prominente Stück zum Kirchplatz der Basilika.
 
Leidenschaftliches Laienschauspiel
Ein Volksstück mit gekonnter Inszenierung durch Gerhard Mariani und gefühlvoller Übersetzung in den Ranklr Dialekt, gespickt mit teils erfrischenden modernen Akzenten: Über 60 mitwirkende lokale Laienschauspieler beeindruckten mit Schauspiel und Einsatz über fünf Spieltage hinweg über 2000 Gäste im Rahmen des großartigen Ambientes auf dem Kirchplatz der Basilika oder im Ausweichlokal Vinomnasaal. Allen voran begeisterte ausdrucksstark Christian Urban als Jedermann. - Der reiche Mann, der vergeblich nach einem Weggefährten für die so jähe Reise ins Jenseits sucht. Der „teuflisch“ gute Harald Keckeis und der den Mammon verkörpernden Manfred Kräutler hinterließen einen ebenso „wahrhaftigen“ Eindruck wie die beiden Vettern, Hans Reinthaler und Lothar Rothmund. Freddy Willinger als Jedermanns Freund und Judith Wölfle als Buhlschaft standen dem Jedermann als ebenso geniale Partner zur Seite. „Für Rankweil ist die Aufführung des „Jedermann“ von Hugo von Hoffmannsthal eine Fortführung einer langen Schauspieltradition am Liebfrauenberg, die in den zwanziger und dreißiger Jahren ihren Ursprung findet“, freut sich Regisseur Gerhard Mariani über den Debüterfolg.
 
Beachtliche Leistung
„Als Laienspiel eine beachtliche, großartige Leistung, die sich vor einem Vergleich mit dem großen Vorbild der Salzburger Festspiele nicht scheuen muss!,“ so der allgemeine Tenor von Kennern und Liebhabern des Schauspiels. „Besonders zu erwähnen ist das große ehrenamtliche Engagement aller Mitwirkenden, vor und hinter der Kulisse“, so die Initiatoren, allen voran Msrg. Walter Juen und Martin Salzmann, mit großer Unterstützung der Marktgemeinde Rankweil mit Armin Wille und Gerhard Mariani als Regisseur. „Ein herzliches „Danke“ an Jedermann/frau!“.
Ausblick
Die hervorragenden Aufführungen und das so überwältigende Echo geben Mut und Kraft, dieses Theaterprojekt weiterzuführen. Eine Wiederaufführung mit anderen Akzenten und neuen Ideen ist für das Jahr 2011 angedacht.
 
> Ein Nachbericht von Dr. Edgar Schmidt
über die Inszenierung
> Msgr. Dr. Walter H. Juen und Gerhard Mariani
über die Inszenierung
>Die Mitwirkenden
>Rückblick in Bildern
 
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